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BIO UND EIN BISSCHEN MEHR

 

Annalena vor der Bio-Gärtnerei

Die biologische Landwirtschaft hat am Gut Clarenhof schon seit etlichen Jahren Tradition. Seit April 2021 weht mit der jungen Landwirtin Annalena ein besonders frischer Wind durch die Felder und Gewächshäuser der Bio-Gärtnerei am Frechener Hofladen. Damit führt sie die Arbeit ihrer Vorgängerin Judith mit ebenso viel Leidenschaft fort.     

Das Engagement der letzten Jahre hat sich – dem einen oder anderen wird es sicher schon aufgefallen sein – durch ein immer breiteres Angebot an selbsterzeugten Bio-Produkten in unseren Hofläden gezeigt. Neben den typischen Saisonprodukten zeigt sich Annalena experimentierfreudig und versucht für das Rheinland eher untypisches Gemüse und auch “alte Sorten” anzubauen. Das Ziel des “Clarenhofer-Eigengewächses” ist es, ein möglichst breites und neuartiges Bio-Angebot mit kompromissloser Regionalität (die Bio-Gärtnerei befindet sich 50 Meter hinter dem Hofladen) zu schaffen. Wobei hier “neu” eigentlich “alt” heißen müsste. “Alte Sorten” sind im Supermarkt nicht immer zu finden. So mancher wird sie sogar bei uns zum ersten Mal finden. Dazu versucht Annalena Gemüse, die man hier eher nicht erwartet, für Euch anzupflanzen. “Für das kommende Jahr stehen Süßkartoffeln und Schlangenzucchinis auf dem Plan. In meinem privaten Garten sind die Süßkartoffeln schon gut angegangen. Also warum nicht auch hier”. 

Nicht nur Bio, sondern regenerativ 

Dass in der Bio-Landwirtschaft auf umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe verzichtet werden muss, ist klar. In unserer Bio-Gärtnerei möchte Annalena noch etwas weiter gehen und die Felder regenerativ bewirtschaften. Das bedeutet, dass der Boden nachhaltig aufgebaut und als Ressource geschützt und erhalten wird. Einen guten, regenerativen Boden erkennt man vor allem an seiner “Lockerheit”. Das ist in etwa vergleichbar mit dem typischen Waldboden. Hier fühlen sich die Pflanzen besonders wohl und können viele Nährstoffe aufnehmen.  

Nötig für dieses Ergebnis ist viel Handarbeit, häufiges Mulchen und ein paar andere kleine Tricks. So liegt auf den Feldern z.B. immer etwas Heu oder Stroh, um den Boden bedeckt zu halten. Damit wird die Verdichtung des Bodens bei starkem Regen mit großen Tropfen verhindert. Das Wasser kann so schön langsam in den Boden sickern. Auch die schönen Blühreihen zwischen den Gemüsepflanzen sind nicht nur Zierde. Sie locken die fleißigen Bienen an, die etwa nötig sind, um die Zucchiniblüten zu bestäuben. Sie halten durch einen bestimmten Duft aber auch Schädlinge fern. Der Einsatz von chemischen Mitteln ist also nicht nötig. Auf den ersten Blick mögen die Gewächshäuser und Felder, mit den vielen anderen Pflanzen dazwischen, etwas unorganisiert wirken. Tatsächlich ist für einen regenerativen Boden eine gewisse Diversität aber sehr wichtig.  

 

Und so sehen die geernteten Bio-Produkte im Hofladen aus.

Das Thema Nachhaltigkeit liegt Annalena, die bereits ihre Ausbildung zur Landwirtin bei uns absolviert hat, besonders am Herzen. Und weil auch in der Landwirtschaft Stillstand oft Rückschritt bedeutet, ist für das kommende Jahr eine Weiterbildung zur Permakultur Designerin geplant. Hier geht es um ein noch enger an der Natur angelehntes Wirtschaften. 

Als nächstes werden übrigens viele leckere Wintergemüse wie Rosenkohl, Rotkohl, Brokkoli, Feldsalat und natürlich Kürbisse geerntet. 

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DEIN HOFGARTEN: EUER EIGENER BIO-GARTEN

Fall Ihr Lust bekommen habt, Euer eigenes Bio-Gemüse anzubauen, ist “Dein Hofgarten” vielleicht genau das Richtige. 

In von uns vorbereiteten Parzellen, könnte Ihr Euer Gemüse hegen und pflegen und letztendlich ernten. Die Anmeldung für das nächste Jahr ist ab Oktober möglich.

>>> Hier erfahrt Ihr mehr.